SIPS steht für Session Initiation Protocol Security und hat sich aus SIP heraugebildet, welches wiederum dem HTTP-Protokoll ähnelt. Die Herausbildung fand vor allen Dingen wegen der fehlenden Sicherheit statt. Der Austausch der Verbindungsdaten wird somit im Internet übertragen und kann abgehört und eingesehen werden. Für das ganz normale Surfen im Internet ist das eigentlich kein Problem. Nur bei eCommerce-Anwendungen wie Online-Shopping oder Online-Banking wird der Datenaustausch verschlüsselt, damit niemand die Kundendaten mitprotokollieren kann. SIPS funktioniert so ähnlich wie HTTPS. Es handelt sich um die Verschlüsselung von SIP mit TLS/SSL. Beim Aufruf wird eine verschlüsselte Verbindung aufgebaut.
Die Verbindung zwischen Telefon und Proxy wird verschlüsselt und kann immer noch abgehört werden. Die Daten können jedoch nicht mehr eingesehen werden.