Auch auf dem Handymarkt werden alte Geräte schnell von neuen Technologien überholt. Kauft man sich ein neues Handy oder Smartphone, landen die alten Geräte häufig in der Schublade. Was viele nicht bedenken: Auch mit gebrauchter Technik lässt sich durchaus noch ein bisschen Geld verdienen.Ob ein Nokia mit Kratzern auf dem Display oder ein veraltetes iPhone 3g – im Internet können Sie mit (fast) allem noch ein bisschen Geld verdienen. Wer jetzt an Auktiosplattformen denkt, auf denen man mühselig Fotos und Texte einstellen muss und am Ende nicht mal weiß, ob man überhaupt einen entsprechenden Preis bekommt, kann erfreut aufatmen. Es gibt auch andere Möglichkeiten, die viel einfacher sind: Diverse Ankauf-Webseiten bieten an, alte technische Geräte und Bücher/DVDs anzukaufen. Manche Anbieter sind sogar explizit auf Handys spezialisiert.

Wie funktioniert das Ganze und was macht es so attraktiv?

Normalerweise gibt es eine Suchmaske auf den entsprechenden Websites, in die man sein Handymodell eintippen kann. Es wird ganz genau zwischen unterschiedlichen Ausstattungen, wie beispielsweise der Speicherkapazität oder der Farbe, unterschieden.
Hat man sein Handymodell gefunden, kann man die Gebrauchsspuren angeben, z.B. einen Kratzer auf dem Display oder eine Macke im Akkudeckel. Ebenso gibt man an, welcher Zubehör vorhanden ist und welcher fehlt.
Aus diesen Angaben wird dann der Preis berechnet, den der Anbieter für das Handy zahlt – sofern alle Angaben wahrheitsgemäß gemacht sind.

Der Versand an den Käufer funktioniert meistens sehr benutzerfreundlich: Der Kunde druckt sich einen Versandaufkleber aus, packt das Gerät in einen Karton und schickt es mit allem Zubehör an den Betreiber der Website. Das Porto bezahlt in den meisten Fällen – zumindest ab einem bestimmten Warenwert – der Käufer.
Nach der Prüfung der Ware wird dann der Betrag auf das Konto des Verkäufers überwiesen.
Ganz klarer Vorteil: Außer ein paar Klicks im Internet und dem Versenden des Pakets muss der Verkäufer nichts tun.

Dennoch ist man ganz stark abhängig von der Ehrlichkeit des Anbieters. Dieser prüft nach Eingang der Ware die Richtigkeit der Angaben und kann im Nachhinein noch den Preis drücken. Der Ankaufspreis ist in den meisten Fällen sowieso schon weit unter dem tatsächlichen Verkaufspreis des Gerätes in Auktionshäusern oder in Geschäften. Ist man mit dem Preis nicht einverstanden, kann man das Gerät nur auf eigene Kosten wieder zurückschicken lassen. Ob sich das lohnt, ist fraglich, da man dafür bezahlt, sein altes, unbenutztes Handy wieder in die Schublade legen zu können.

Letztendlich ist alles eine Frage des Stauraumes und der finanziellen Situation: Möchte man lieber etwas Geld verdienen und gleichzeitig seine alten Geräte loswerden oder hebt man unbenutzte Sachen lieber auf, bevor man sie unter ihrem Wert verkauft?

Wir kommen zu dem Urteil: Für einen so geringen Aufwand sind solche Websites auf jeden Fall eine Überlegung wert! Lesen Sie sich vorher alle Konditionen und unabhängige Erfahrungsberichte in Foren durch, dann sind Sie auf der sicheren Seite!