Cloud Computing wird als Hightech-Trend 2012 bezeichnet, der für Unternehmen große Vorteile mit sich bringen soll. Wer von Cloud Computing oder „IT on demand“ noch nichts gehört hat, sollte nun aufmerksam weiter lesen.

Spricht man von Cloud Computing bedeutet das, dass eine IT-Infrastruktur und IT-Leistungen über ein Netzwerk bei Bedarf zu Verfügung gestellt werden. Umgekehrt bedeutet dies, dass Daten, Software und Rechenleistung nicht mehr auf einem lokalen Rechner in einem Büro, sondern auf einem externen Server bereitgestellt wird, auf den alle  Mitarbeiter zugreifen können. Die IT-Leistung wird auf dem Server dauerhaft bereit gestellt und dann nach Bedarf – on demand – via Inter- oder Intranet abgerufen. Besonders bei schwankenden Anforderungen an die Rechenleistung oder bei sehr großen Datenmengen ist es für Unternehmen günstig, diese nur einmalig auf einem Server bereit zu stellen als auf jedem einzelnen Rechner.

Geprägt wurde dieser Begriff von großen, im Internet agierenden Unternehmen wie Amazon, die aufgrund wachsender Anforderungen ihre Dienste durch Cloud Computing ausgelagert haben.

Es gibt unterschiedliche Formen des Cloud Computings, die in unterschiedlichen Anwendungsbereichen zum Einsatz kommen.

Public Cloud:
Diese Art von Cloud wird von einem externen Anbieter bereit gestellt, z.B. Google. Zugriff hat man über das Internet. Bezahlt wird der Service entweder nach Verbrauch oder nach tatsächlicher Nutzung. Der große Vorteil einer Public Cloud ist es, dass Unternehmen keine finanziellen Mittel in ein Rechenzentrum investieren müssen, sondern die Server des Cloud-Anbieters nutzen können. Sollte es technische Probleme geben, werden diese von Mitarbeitern des Anbieters behoben. Es müssen keine Techniker beim Unternehmen vor Ort beschäftigt werden.
Großer Risikofaktor: Die Frage nach der Datensicherheit. Durch den Zugriff von einem lokalen Rechner auf die Cloud und die damit verbundene Datenübertragung ist bis heute noch nicht ausreichend abgesichert.

Private Cloud:
Der Vorteil der privaten Cloud ist es, dass die Daten im Unternehmen bleiben, da der Server vom Unternehmen selbst betreut wird. Auf die Daten kann in der privaten Cloud durch das Intranet zugegriffen werden.

Hybrid Cloud:
Sie ist die dynamische Mischung aus einer privaten und einer öffentlichen (public) cloud, da sie den Zugang je nach Bedarf zu beidem bietet. Das bietet den Vorteil, dass man als z.B. Unternehmen die Sicherheit einer privaten Cloud und die Flexibilität einer Public Cloud miteinander kombinieren kann.

Wenn Sie als Unternehmen oder Privatperson an einer Cloud interessiert sind, freuen Sie auf eine zukünftig steigende Anzahl an Anbietern, mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Lösungsansätzen.