Ob zur Aufrechterhaltung von Freundschaften durch E-Mail und Chat oder das Austauschen von den neuesten multimedialen Informationen – soziale Netzwerke gewinnen immer mehr an Bedeutung. Mittlerweile haben laut einer aktuellen Studie* 74% der Internetuser ein Benutzerkonto in einem social network. Besonders interessant ist die Entwicklung der älteren Generation von Internetnutzern.

Die angesprochene Studie hat 1000 Internetuser ab 14 Jahren nach Ihrem Verhalten in und Ihrer Einstellung zu sozialen Netzwerken befragt. Dabei wurden Aspekte abgefragt, die die Funktionen, die Dauer und die Motive der Nutzung betreffen.

Es lässt sich ein deutlicher Trend bei den 14-29-Jährigen feststellen: 78% nutzen täglich soziale Netzwerke wie Facebook, Wer-kennt-wen und Stayfriends. Dabei steht die private Nutzung zur Kontaktaufnahme mit Freunden und Bekannten im Vordergrund. Insgesamt sind sogar 92% aller befragten Personen dieser Altersgruppe in einem sozialen Netzwerk registriert.
Aber auch die Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen ist sehr stark in sozialen Netzwerken vertreten. 72% sind Mitglied in einer Online-Community.
Besonders interessant ist allerdings der hohe Anteil der Generation 50+, die in sozialen Netzwerken aktiv ist. Laut der Studie sind 55% dieser Internetnutzer auch in sozialen Netzwerken registriert. Besonders Stayfriends ist bei der älteren Generation besonders beliebt, da in dieser Community der Schwerpunkt darauf liegt, alte Schulfreunde wieder zu finden. Der Zuwachs an älteren Nutzern ist sehr stark, war vor zwei Jahren nur 17% dieser Altersgruppe in sozialen Netzwerken aktiv.

Insgesamt werden soziale Netzwerke zur Aufrechterhaltung von Freundschaften (71%) oder zum Knüpfen neuer Kontakte (37%) genutzt. Viele Nutzen soziale Netzwerke auch, um sich über Neuigkeiten in der Welt zu informieren (28%). Aus diesem Grund sind auch über die Hälfte aller Nutzer (59%) täglich online.
Die meist genutzten Funktionen sind der Nachrichtenversand (79%), der Chat (60%) und das Veröffentlichen von Statusmeldungen (34%). In diesem Zusammenhang ist es auch sehr wichtig, sich über den Datenschutz in sozialen Netzwerken Gedanken zu machen. Die Umfrage ergab, dass 96% aller Nutzern der Datenschutz wichtig bis sehr wichtig sei – 77% aller Befragten haben ihre Privatsphäre-Einstellungen daher auch selbstständig verändert.

* Die Daten stammen aus der Studie „Soziale Netzwerke II“ des Hightech-Verbandes BITKOM.

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