Sonderrufnummer sind ein leidiges Thema: Ob bei der Krankenkasse oder bei der Kinokarten-Reservierung – man muss ständig irgendwelche Sonderrufnummern anrufen, bei denen man nicht weiß, wie teuer sie letztendlich sind. Was viele nicht wissen: es gibt bei den meisten Sondernummern vorgegebene Preise, die eingehalten werden müssen. Einzige Ausnahme sind 0900er Nummern, bei denen der Anbieter den Preis wählen kann.Wenn man als Kunde um das Wählen einer Sonderrufnummer nicht herum kommt, ist es sinnvoll, sich vorher über die Preise im Internet zu informieren. Googelt man die Begriffe „Sonderrufnummer“ und „Preise“ findet man einige Listen, die genau aufschlüsseln, wie viel man pro Minute oder pro Anruf bezahlen muss.

Vorsicht ist jedoch bei den 0900er-Nummern geboten! Hier kann der Anbieter selbst festlegen, wie viel ein Anruf kostet. Hierbei darf ein Gespräch bis zu 10,00 € oder jede angefangene Minute bis zu 3,00 € kosten. Benutzt werden diese Rufnummern jedoch größtenteils für Erwachsenenunterhaltung, sodass sich die meisten Anrufer darüber bewusst sein sollten, dass sie eine teure Nummer wählen.
Wenn Sie dennoch mal Opfer einer dieser 0900er-Nummern werden sollten: Bei der Bundesnetzagentur können Kunden erfragen, wer die 0900er Nummern geschaltet hat und sich entsprechend beschweren.

Es gibt aber auch ein paar Service-Rufnummern, die immer kostenlos zu erreichen sind, beispielsweise der Notruf der Polizei oder Feuerwerh, 110, 112, oder Servicenummern für Hilfesuchende wie 116000, 116006, 116111, 116 123.

Wichtig: Beachten Sie immer, dass die meisten Preise, die Sie im Internet finden für Anrufe aus dem dt. Festnetz gelten! Wenn Sie Servicerufnummern vom Handy aus anrufen, kann dies wesentlich teurer werde und ist daher nicht zu empfehlen!