Apples iPhone wird von Bildungseinrichtungen zunehmend als alternative Plattform eingesetzt, die Studenten mit zusätzlichen Unterrichtsmaterialien versorgt. Infolgedessen stattet eine japanische Universität all ihre Studenten mit dutzenden iPhones aus. Die Studenten sollen damit ihre “digitalen Kompetenzen” stärken. Aber die Hochschule will mit Hilfe der im iPhone verbauten GPS-Technik auch die Anwesenheit der Stundenten überwachen, da bei den Lehrveranstaltungen Anwesenheitspflicht herrscht.

Mit Hilfe der integrierten GPS-Technik soll kontrolliert werden, ob die Anwesenheitspflicht in Lehrveranstaltungen eingehalten wird.  Dazu schloss die Universität ein Abkommen mit Softbank, dem exklusiven Vertriebspartner für das iPhone in Japan.

Die volle Funktionalität des Handysystems soll aber erst frühestens im Herbst 2009 erreicht werden. Seitens der japanischen Universität wird die Möglichkeit in Betracht gezogen, Prüfungen in Form von Fragebögen, die über das Mobilfunkgerät an die Studenten verschickt werden, „abzufertigen“. Auch die Abgabe von schriftlichen Hausaufgaben und die Nutzung von Vorlesungsvideos seien denkbar.