Jedes Jahr ärgern sich Urlauber wieder, wenn sie ihre erste Handyrechnung nach den Ferien im Ausland erhalten, denn mit dem Handy kam auch das Roaming. Wir haben uns daran gewöhnt immer und überall erreichbar zu sein und wollen auch im Ausland nicht auf die gewonnen „Freiheit“ durch das Handy verzichten und billig überall telefonieren. Oftmals vergisst man jedoch die hohen Kosten, die bei der Nutzung des eigenen Mobilfunkvertrages im Ausland entstehen und bekommt bei der folgenden Rechnung einen riesigen Schreck.

Auch wenn die EU mittlerweile eine Preisregulierung der Roaming-Tarife für Telefonate innerhalb der EU eingeführt hat, ist billig telefonieren außerhalb der EU noch immer extrem teuer und Preis von 1,99 Euro pro Minute sind keine Seltenheit. Innerhalb der EU wurde festgelegt, dass ein ausgehendes Telefonat nicht mehr als 43 Cent und ein eingehendes Telefonat nicht mehr als 19 Cent zzgl. Mehrwertsteuer pro Minute kosten darf. So wurde das Telefonieren im europäischen Ausland schon deutlich billiger. Wirklich billiges Telefonieren ist jedoch nach wie vor nicht möglich und Reisende sollten sich bewusst sein, dass erhöhte Kosten für das Telefonieren im Ausland auf sie zu kommen.

Neben dem internationalen Roaming, von welchem wir bisher gesprochen haben, gibt es jedoch auch noch das nationale Roaming. Das bekannteste Beispiel für nationales Roaming, war das Abkommen zwischen den Mobilfunkanbietern o2 und T-Mobile. Bevor o2 das eigene Netz soweit ausgebaut hatte, dass Telefonieren über das O2-Netz auch in ländlichen Regionen möglich war, hatte der Anbieter für Telefonieren über Mobilfunk eine Regelung für nationales Roaming mit T-Mobile geschlossen. O2-Kunden konnten über das T-Mobile-Netz telefonieren, wenn o2 nicht erreichbar war. Hierbei sind für den Nutzer keinerlei zusätzliche Kosten entstanden und sie konnten zu den gebuchten Konditionen telefonieren. So konnte o2 sein Netz nach und nach ausbauen und trotzdem telefonieren überall ermöglichen. Als o2 der Meinung war, dass das eigene Netz genug verbreitet war, wurde das nationale Roaming beendet und die Kunden konnten nur noch über das o2-Netz telefonieren. Bei der Umstellung kam es jedoch zu Anfang vermehrt zu Störungen beim Telefonieren und an vielen Orten konnten Kunden gar nicht mehr telefonieren, da das o2-Netz noch nicht verfügbar war.

Billiges Telefonieren ist mit Roaming also schwierig. Auf nationaler Eben kommt es wie beschrieben ab und zu zu Ausnahmeregelungen, im Normalfall wird aber das internationale Roaming beschrieben, wenn es um hohe Kosten geht und die fehlende Möglichkeit billig zu telefonieren. Doch wie kann man auch im Urlaub oder auf geschäftlichen Reisen ins Ausland billig telefonieren? Dies ist eine Frage, die sich immer mehr Menschen stellen. Besonders in Grenzgebieten suchen die Nutzer von Mobilfunknetzen nach Möglichkeiten, da dort oftmals aus Versehen ein Netz des angrenzenden Landes genutzt wird, ohne dass die Verbraucher es bemerken. Die Mobilfunkanbieter versuchen den Urlaubern durch spezielle Sonderoptionen, für das billige Telefonieren im Ausland entgegen zu kommen. Doch auch hier sollten Kunden genau überprüfen, ob eine solche Option von Vorteil ist.

Eine Alternative, die eine Kostenkontrolle verspricht, ist die Nutzung eines Services wie www.dcalling.de. Der Anbieter von billig telefonieren ins Ausland, ist stets bemüht akzeptable Lösung auch für billiges Telefonieren im Ausland anzubieten. So gibt es zum Beispiel einen Call-back Service und lokale Einwahlnummer in vielen Ländern.